Wie bereits erwähnt, muss man erkennen können, dass der Hund die ihm gestellte Aufgabe ausführen will. Dies erreicht man nicht mit Zwang und nicht in einer Atmosphäre, in der Stress aufkommt. Das Mittel der Wahl heißt "positive Verstärkung". Ob mit dem Clicker gearbeitet wird, mit Spielzeug oder Leckerlies, mit Stimme und Streicheln, der Hund wird immer dann gelobt bzw. positiv verstärkt, wenn er etwas richtig gemacht hat. Nicht erwünschtes Verhalten wird im Training ignoriert. Um den Spaß des Spielens auf den Hund und vor allem auf die Übung zu übertragen, empfiehlt es sich, auch aus dem Spiel heraus (ohne Unterbrechung) in die Trainingssequenz einzusteigen. Die Anforderungen nur langsam steigern. Geht der Hund drei Schritte bei Fuß (und dies perfekt ;) ), bitte nicht erwarten, dass er dies auch dreißig Schritte lang macht.

Obediencetraining 048